IBM hatte ja mit seinem Rechner namens “Watson” kürzlich für Aufsehen gesorgt. Das Gerät gewann mal eben gegen die Jeopardy-Champions. Schachcomputer sind da relativ trivial gegen – also zumindest aus Sicht dessen, wie man Aufgaben mit Computern berechnen kann. Jetzt geht es für das dahinterstehende System also in die praktische Welt raus, wo es wirklich um was geht. Watson soll zukünftig in der Medizin assistieren.

Immer wieder kommt es immerhin vor, dass Ärzte von äußeren Faktoren beeinflussen lassen – wie beispielsweise, dass eine Erkrankung zu einem bestimmten Zeitpunkt ohnehin häufig auftritt. Ähnliche Anzeichen bei anderen Patienten werden dann unabsichtlich schnell einmal in die gleiche Schublade gesteckt. Möglich ist auch, dass ein spezialisierter Arzt weniger bekannte Krankheiten aus einem anderen Bereich kaum kennt und daher nicht als Diagnose-Möglichkeit in Betracht zieht.

Soweit spannend. Eingekauft wurde das allerdings von einer Versicherung, die so die Kosten für Therapien nach falschen Diagnosen reduzieren will. Naja, hat halt vieles so seinen Haken.

Aber der Rechner ist echt beeindruckend. Er kann immerhin 200 Millionen Seiten an Inhalten binnen nur drei Sekunden analysieren und je nach Bedarf auf passende Fragestellungen antworten. Hier daher nochmal live seinen Auftritt in der Quiz-Show:

 Leave a Reply

(required)

(required)

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

   
© 2011 hedrik.de Suffusion theme by Sayontan Sinha