Es war einer der Momente, die für mich wirklich atemberaubend waren: Mitten in einer Zeit gedrückter Stimmung, angespannter Unruhe und nasskaltem Wetter stieg ich aus der U-Bahn und stand vor einem riesigen Display, auf dem ein schlagendes Herz über die Stadt strahlte. Berlin. Alexanderplatz.

Am 11. September 2001 startete das Projekt Blinkenlights. Das Haus des Lehrers war zur Sanierung leer gezogen und der Chaos Computer Club feierte im nebenstehenden Congress Centrum seinen 20. Geburtstag. Einige Leute hatten also die Idee, die Fassade nebenan in einen Monitor zu verwandeln. In den folgenden Monaten spielten hier Leute über ihr Handy “Pong”, entwarfen eigene Animationen oder erfreuten sich einfach an dem, was da so passierte. Es war großartig!

Blinkenlights Berlin Documentation Video from Tim Pritlove on Vimeo.

Wer mehr über die Hintergründe, den Umgang mit dem letztlich unglücklichen Starttermin und den folgenden Blinkenlights in Paris und Toronto erfahren will, dem sei die entsprechende Ausgabe des Küchenradio-Podcasts mit Tim Pritlove, einem der führenden Köpfe hinter dem Projekt, empfohlen.

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