Nicht mehr taufrisch, aber dafür umso beeindruckender: Paul Nicklen, der für ‘National Geographic’ als Fotograf in allen Ecken der Welt unterwegs ist, war 2007 in der Antarktis. Dort fotografierte er einen Seeleoparden.

Das sind nicht gerade einfache Raubtiere. Es kam schon vor, dass sie aus ihrer Unterwasser-Perspektive einen Forscher am Ufer mit einem Pinguin verwechselten und annahmen, ein Beutetier vor sich zu haben. Und so ein Angriff eines bis zu drei Meter langen und 400 Kilogramm schweren Tieres ist dann nicht gerade ungefährlich. Einmal gab es auch einen Todesfall.

Gegenüber Tauchern sind die Tiere aber in der Regel eher neugierig. Aber auch nur Untersuchungsobjekt eines solchen Riesen zu sein, ist vermutlich nichts, was man wohlig genießen kann. In dem Fall, den Nicklen erlebte, ging der Seeleopard aber wohl eher davon aus, dass es sich bei dem Fotografen um ein schützenswertes, schwaches Ding handelt, das sich nicht schnell genug im Wasser bewegen kann, um selbst Pinguine zu fangen. Also erledigte das Tier das und versuchte die Beute seinem Schutzbefohlenen in den Mund (in Wirklichkeit das Kamera-Objektiv) zu stopfen.

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