Selbst das gerade in München gestarteten Oktoberfest kann die Wissenschaft nicht einfach mal so links liegen lassen. So haben sich gerade mal Ökonomen von der Investmentbank UBS inspirieren lassen und sind der Frage nachgegangen, welches Völkchen auf der Welt denn eigentlich am günstigsten an sein Bier kommt. Und klarer Sieger ist hier die USA. Gut, könnte man jetzt sagen, für die dort zumeist erhältliche Brühe wird auch niemand viel ausgeben. Aber das tut der doch auch der in den USA sehr verbeiteten Szene der Kleinbrauereien, die allerlei Leckeres zaubern, doch auch wieder Unrecht.

Die beiden folgenden Plätze verwundern eigentlich wenig: Tschechien und Deutschland liegen hier fast gleichauf. Hierzulande, wo der Jahresverbrauch im Bevölkerungsdurchschnitt bei gut 100 Litern liegt, spielt vermutlich auch der Mengenrabatt eine Rolle. Am schlimmsten trifft es die Inder. Auf dem Subkontinent ist Bier etwa zehnmal teurer als in den USA.

Aber keine Sorge. Wer als Bierfreund einmal Urlaub in Indien machen will, muss keine Sorge haben, arm zu werden. Der Berechnung liegt der durchschnittliche Verkaufspreis im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen zugrunde. Es geht also darum, wie lange man quasi arbeiten muss, um sich einen halben Liter Bier leisten zu können. In den USA sind das etwa 6 Minute, hierzulande ungefähr 7. Der durchschnittliche Inder muss hingegen schonmal fast eine Stunde malochen, um sich überhaut ein Feierabendbier leisten zu können. Das sagt eigentlich mehr über die Einkommensverhältnisse, als über den eigentlichen Bierpreis aus – der ist in Indien nämlich ein gutes Stück niedriger als in Deutschland.

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