Der ‘Spiegel‘ hat ein physikalisch etwas seltsames Phänomen ausfindig gemacht: “Im Ozean vor der US-Ostküste erstreckt sich nun eine gigantische Fläche kalten Wassers. Der Hurrikan hat dem Meer Wärme entzogen – und als Treibstoff genutzt.” Nachdem sich der Hurrikan also in der warmen Kribik aufbaute, wie ja ganz treffend beschrieben, wandert er los und entzieht dem Wasser unterwegs gewaltige Mengen Energie. Die Frage wäre, warum er dann immer schwächer wird, wenn doch ständig Treibstoff nachgefüllt wird auf so magische Weise. Und auch, was da den Energie-Staubsauger spielen soll.

Aber wie so oft gibt es eine verblüffend einfache Erklärung, die Metorologe Jörg Kachelmann soeben auf Twitter kund tat: “Nein, es ist nicht so, dass der böse Hurrikan dem Ozean einfach das warme Wasser wegnimmt und dann ein Kälteloch kommt. Es kennt jeder aus jedem kleinen See: Die dünne warme Obenflächenhaut wird bei Wind und Wellen umgerührt und kaltes Tiefenwasser kommt hoch.” Stimmt schon, manche Dinge könnte die Wissenschaft einfach mal für sich behalten und uns staunend stehen lassen. ;)

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