Es gibt in der deutschen Presselandschaft ja so einiges Seltsames. Da seien die typische Agenda oder auch krampfhafte Kritik. Aber es gibt auch grenzenlose Naivität, wie dieses Beispiel aus der ‘Zeit’ zeigt. Jan Roß schafft es tatsächlich, sich in einem Absatz komplett selbst zu disqualifizieren:

Viele haben gefürchtet, dass die Unterstützung der Nato die Gadhafi-Gegner unglaubwürdig machen und zu Lakaien des Westens stempeln würde. Davon kann keine Rede sein. Niemand hat den Libyern ihre Revolution gestohlen. Sie sind (mitsamt dem bisweilen entnervenden Chaos im »Übergangsrat« in Bengasi) Herren ihres eigenen Schicksals geblieben. Wenn sie eines Tages in einem besseren Libyen leben, werden sie sich der fremden Hilfe dankbar erinnern, aber frei von fremder Bevormundung sein.

Letztlich geht es doch nur um “humanitäre Interventionen”. Ein gutes Beispiel dafür, wie man Kriege unter Rot-Grün vor Nichtdenkern rechtfertigt und die NATO zum Friedensbringer macht. Keine Ahnung, ob das Dummheit oder böser Plan ist. Ich befürchte ja Ersteres.

 Leave a Reply

(required)

(required)

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

   
© 2011 hedrik.de Suffusion theme by Sayontan Sinha