Es hat endlich geklappt: Die Dragon von SpaceX ist auf dem Weg zur ISS. Nach dem Ende des Shuttle-Programms der US-Weltraumagentur NASA sieht es nun so aus, als ob der Weg in eine privatwirtschaftliche Raumfahrt funktioniert. Dragon wird das erste nichtstaatliche Raumfahrzeug, dass die ISS anfliegt. Der Launch hat funktioniert, jetzt kommen einige Test-Manöver und Freitag soll das erste Mal gekoppelt werden, wenn alles funktioniert.

Die ganze Geschichte hat mehrere Seiten. Eine ist natürlich die, dass die öffentlich finanzierte und genutzte Raumfahrt gerade etwas in die Hände einiger verspielter Milliardäre abgleitet. Aber das passierte mit anderen Innovationen früher auch. Die ersten Autos nutzten auch Leute als Fortbewegungsmittel, für die Kutschen mittlerweile zum Pöbel-Verkehrsmittel wurden. Vielleicht stoßen wir ja hier gerade die Tür zu einer Raumfahrt auf, die nicht mehr nur an Staaten hängt, sondern perspektivisch von jedem genutzt werden kann. Eine privatwirtschaftlich finanzierte Raumfahrt ist im Endeffekt unter den heutigen Vorzeichen der beste Weg, um uns allen letztlich ein unabhängiges Internet über unsere eigenen Satelliten aufzubauen.

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