Die New Yorker Schulbehörde kümmert sich darum, dass Kinder möglichst gut in Watte gepackt werden. Keinesfalls sollen sie mit irgendetwas konfrontiert werden, was nicht in ein flauschiges Weltbild passt oder gar ihrer Religion widerspricht. Entsprechend gibt es eine Liste, welche Themen Verlage von Arbeits- und Test-Unterlagen nicht thematisieren sollen.

So dürfen beispielsweise keine Aufgaben gestellt werden, in denen Dinosaurier vorkommen. Hier sieht man offenbar drohende Konflikte mit fundamentalistischen Christen. Entsprechend meidet man auch Feiertage mit religiösem Hintergrund – angefangen beim satanistisch angehauchten Helloween bis sogar hin zu Weihnachten. Sogar Geburtstage sollen ausgeklammert werden, weil diese von den Zeugen Jehovas nicht gefeiert werden.

Aber auch sonst will man den Kindern keine Konfrontation mit Problemen zumuten. Auf der Blacklist tauchen auch Computer im Haushalt und Swimming Pools im Garten auf – denn das könnte Kinder aus ärmeren Familien missmutig machen. Ansonsten kommen natürlich Themen wie Krankheiten, Behinderungen, Scheidungen, Kriminalität usw. vor. Eine komplette Liste gibt es bei der ‘New York Post‘.

Keine Ahnung, was hinter so etwas für ein Menschen- und Gesellschaftsbild steht. Allerdings dürfte es nicht gerade dazu beitragen, Heranwachsende zu starken, selbstbewussten Menschen zu machen, wenn man ihnen möglichst jeden Konflikt in der großen bösen Welt vorenthält.

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