Die ESA hatte heute einen großen Tag. Nach zehn Jahren Entwicklung startete heute die erste “Vega”, eine neue Rakete neben den “Ariane”-Launchern. Neben der Ariane 5 und der seit Kurzem auch bei der ESA startenden Sojus, gibt es nun eine vergleichsweise kleine Rakete. In dieser Klasse gibt es derzeit noch einige alte, umgebaute militärische Raketen für kleinere Missionen und in einigen Jahren wird Vega wohl die einzige Klasse dieser Größe sein, die für kommerzielle Projekte zur Verfügung steht.

Vega basiert auf Erfahrungen, die in Italien mit ballistischen Raketen aus den USA gemacht wurden. Hinzu kamen Technologien aus den Boostern der Ariane 5 und neue Materialien. Der neue Launcher soll die ESA in eine weltweit einzigartige Position bringen, so die Hoffnung.

An den Weltraumbahnhof in Kourou stellt Vega neue Herausforderungen. Dort müssen die Prozesse nun so gestaltet werden, dass die Startvorbereitungen für drei Startsysteme gleichzeitig laufen können. Vega besteht aus vier Stufen, die auch mehrere kleinere Satelliten auf verschiedene Umlaufbahnen bringen können. Die Rakete ist 30 Meter hoch und wiegt beim Start 137 Tonnen. Insgesamt können 2,5 Tonnen Nutzlast mitgenommen werden.

Und da es ein etwas kleineres System ist, geht die beim Start ziemlich flink ab. Beim erster Flug, der in erster Linie einer Reihe von Tests diente, wurden mehrere kleinere Satelliten mit in den Orbit gebracht, die vor allem verschiedenen Universitäten Experimente im All ermöglichen. Viel interessantes dazu und natürlich den ersten Flug der Vega gibt es in einem Video.

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