Florian Freistetter ist Astronom, Wissenschaftsautor und als Blogger der Betreiber des Science-Blogs “Astrodicticum Simplex“. Dort hat er schon des Öfteren auch etwas zu den kruden Weltuntergangsthesen für das Jahresende 2012 geschrieben. Jetzt hat er das alles und noch einiges mehr in einem Buch zusammengefasst.

“2012 – Keine Panik” heißt es und behandelt umfassend alle Aspekte, die in diesem Thema stecken. Der Leser erfährt beispielsweise, warum der 21.12.2012 keineswegs das Ende des Maya-Kalenders ist, sondern nur ein besonderes Silvester, warum es keinen Planet X gibt, der der Erde zu nahe kommt, und dieser schon gar nicht mit seltsamen Aliens bevölkert ist oder auch, warum die Sonnenstürme weder die Erde umkippen noch unser Bewusstsein anheben.

Freistetter erklärt all diese Sachen wissenschaftlich fundiert, trotzdem aber auf eine Art, dass auch der Laie sie problemlos verstehen und nachvollziehen kann. Nebenher bekommt man auch gleich noch einen guten Einblick, wie wissenschaftliches Denken funktioniert.

Der Autor entlarvt die Profitmaschine, die hinter der Weltuntergangs-Hysterie steht – von Roland Emmerichs Katastrophenfilm bis hin zu den alten Geistern der Szene: Denn natürlich ist auch Erich von Däniken schwer damit beschäftigt, mit seinem üblichen Geschwurbel ordentlich zu verdienen. Dessen Tipp, wie man sich am besten auf das Jahresende vorbereiten kann, liegt natürlich in einer Kaufempfehlung für sein eigenes Buch. Ich empfehle hingegen ohne Einschränkungen jenes von Freistetter. Es wird zum Preis von freundlichen 2,99 Euro für die Kindle-Plattform angeboten und kann somit auf den E-Book-Readern von Amazon oder die entsprechende Reader-Software am Rechner oder auf dem Smartphone gelesen werden.

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