Mal wieder ein schönes Beispiel für die Kategorie “Wissenschaftler kommen auf gar seltsame Ideen”: Heute geht es um Seife. Magnetische Seife. Diese wurde jetzt an der Universität Bristol entwickelt, indem man Eisenpartikel in einem Tensid löste. Da kommt man auf den ersten Blick auch erstmal nicht drauf, welchen Sinn Seife haben sollte, die man mit einem Magneten anziehen kann.

Aber den gibt es dann durchaus, und die Sache könnte sogar ziemlich wichtig werden. Dabei geht es nicht ums Händewaschen oder so, aber im Prinzip doch um den gleichen Effekt. In Wasser gelöste Tenside interagieren ja schließlich mit Fetten, weshalb das alte Öl aus der Pfanne mit Spülmittel wesentlich besser rausgeht.

Ein Tropfen Seifenlösung wird vom Magneten angezogen

Im größeren Umfang könnte man genauso gut bei Ölkatastrophen größere Mengen Tenside ins Meer kippen. Dann hätte man zwar keinen Ölteppich mehr, aber riesige Mengen auch nicht gerade gesünderes Seifendreckwasser. Daher macht man das bisher nicht. Die neue Entwicklung ließe sich dann aber einsetzen, um den ganzen Kram dann mit einem Elektromagneten so zu konzentrieren, dass er sich leichter entfernen lässt.

Und der Effekt ist sogar ziemlich stark: “Nach Einführung des Magneten überwand die eisenreiche Seife sowohl die Schwerkraft als auch die Oberflächenspannung zwischen Wasser und Öl, schwebte frei durch die organische Lösung, erreichte die Quelle der magnetischen Energie und bewies damit ihre magnetischen Eigenschaften.”

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