Gemeinhin ist davon die Rede, dass die Oberfläche des Mondes keinen Veränderungen unterliegt – wenn nicht gerade ein Meteorit einen neuen Krater schlägt. Denn die von der Erde bekannte Erosion gibt es nicht, da ja keine Atmosphäre mit Wind und Regen vorhanden ist. Nun stellt sich aber heraus, dass das so nicht ganz stimmt.

Sputtern wird der Prozess genannt. Und dieser wirkt wie ein feiner Sandstrahl. Sonnenstürme schießen sehr schnelle Partikel durch das Weltall und vor allem die vergleichsweise schweren Helium-Ionen schlagen Atom für Atom winzige Stückchen aus der Mondoberfläche. An nur zwei Tagen kann der Mond so immerhin 200 Tonnen Material verlieren, hat man bei der NASA in Simulationen ausgerechnet. 2013 soll die Mondsonde “Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer” (LADEE) genaueres herausfinden. (Wissenschaft aktuell)

(Bild: NASA)

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