Jetzt wird die Wahrheit ja bald ans Licht kommen. Dass die Bundesregierung nämlich schon lange von UFOs weiß. Und vermutlich, dass längst Außerirdische mitten unter uns leben. Und hin und wieder Doktorarbeiten fälschen oder etwas in der Art. ;)

Zumindest hat jetzt das Verwaltungsgericht Berlin entschieden (Aktenzeichen VG 2 K 91.11), dass ein interessierter Berliner Einsicht in die vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages erstellte Ausarbeitung “Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen” nehmen darf. Der Bundestag prüft nun, ob man in Berufung geht. Warum man sich so sträubt ist unklar. Vielleicht ist es den Verantwortlichen nach guter deutscher Sitte einfach peinlich, bisher noch keinen Erfolg bei der Suche gehabt zu haben.

Auf den Seiten der Eso-Fraktion und dem, was da so im Dunstkreis dazugehört, wird das Urteil natürlich groß abgefeiert. Was etwas unter den Teppich gekehrt wird: In dem Verfahren geht es gar nicht darum, ob die deutsche Regierung “geheime UFO-Akten” offenlegen muss, sondern ob das Informationsfreiheitsgesetz nicht nur für Behörden, sondern eben auch für Dokumente gilt, die von Einrichtungen des Bundestages erstellt wurden. Denn der Wissenschaftliche Dienst nimmt mit seinen Papieren ja auch Einfluss auf die Politik. Genaueres beim Fachmann.

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