Seit im Jahr 2009 das Weltraumteleskop Kepler startete, hat die Suche nach Planeten, die um andere Sterne kreisen, ein Werkzeug erhalten, dass alle bisherigen Möglichkeiten übertrifft. Rund tausend Kandidaten hat man damit inwzischen entdeckt und die Zahl der bekannten Exoplaneten damit verdoppelt. Es ist nun also fast nichts besonderes mehr, wenn noch einer dazukommt.

Aber manchmal eben doch. Gesehen werden nämlich meist erstmal die großen Brocken. In zehn Fällen hat man aber Hinweise auf Planeten in relativer Erdgröße erhalten, die auch noch in der habitablen Zone um ihre Sterne kreisen – dort also, wo nicht zuviel aber ausreichend Energie hinkommt, damit es flüssiges Wasser gibt Es waren aber eben erst einmal Kandidaten – man musste also nochmal genauer beobachten, ob es da nicht irgendeinen Messfehler gab oder irgendwas grad durchs Bild flog.

Eine Bestätigung gab die NASA aber nun für Kepler-22b. Dieser ist ungefähr 2,4 mal so groß wie die Erde. Unklar ist noch die Beschaffenheit. Wenn es ein Gas-Planet wäre, ist die Chance, dass er Leben beherbergt wohl recht gering. Aber vielleicht hat er ja auch eine flüssige oder felsige Oberfläche und könnte so einen Lebenraum bieten. Das wird man aber wohl so schnell nicht herausfinden. Direkt anschauen kann man Kepler-22b nämlich nicht. Man weiß nur, dass er da ist, wie seine Umlaufbahn etwa aussieht und wie groß er ist, wenn er gerade zwischen uns und seinem Stern vorbeizieht und dessen Leuchtkraft damit etwas abschwächt.

(Bild: NASA/Ames/JPL-Caltech)

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