An dieser Stelle will ich natürlich auch an ein nicht ganz unwichtiges Ereignis erinnern, das sich heute zum 60. Mal jährt. Am 23. November 1951 erschien mit “Astronauten” das erste Buch des in der Überschrift zitierten polnischen Autors Stanislaw Lem.

Lem schrieb Science Fiction. Zumindest sieht dies auf den ersten Blick so aus. Es ging nicht einfach um Geschichten mit wilden Spinnereien, sondern um Zukunftsvisionen, die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen, die technische Entwicklungen bieten und haben. Und um Humanität: “Wir brauchen keine anderen Welten, wir brauchen Spiegel”, sagte er.

Seinen anfänglichen Optimismus verlor er zusehends, weshalb der sich als den “enttäuschten Weltverbesserer” bezeichnete. In den düsteren Zeiten des kalten Krieges und der Verhältnisse in seiner Heimat Polen kann man ihm das sicher nicht übel nehmen. Hoffen wir also, dass uns, die wir selbst und unsere Zeit durchaus von ihm geprägt sind, dies erspart bleibt. Lem starb am 27. März 2006.

Sehenswert dieses Live-Feature über Stanislaw Lem auf dem 27. Chaos Communication Congress:

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