Was die Raumfahrt angeht, war das heute ein wichtiger Tag. China hat Tiangong-1 gestartet. Übersetzt heißt das soviel wie “Himmelspalast”. Es handelt sich um den Test-Prototypen für etwas, das später einmal eine dauerhaft bemannte Raumstation werden soll. Hauptsächlich geht es jetzt erstmal darum, zu erproben, wie man Docking-Manöver hinbekommt. 2013 holt man das Modul wieder runter, aber die Nachfolger sind schon geplant. Die sollen dann länger oben bleiben.

Einerseits zeigt sich hier, dass es durchaus vorangeht. Die nächste Nation verfolgt ambitionierte Ziele im All. Aber es gibt eben auch die Schattenseiten. China ist quasi gezwungen, ein solches Projekt allein zu stemmen. Denn, wie man hört, will insbesondere die USA nicht, dass die sich mit an die ISS andocken. Da geht es eher um politische als um technische Gründe.

So gesehen ist das verständlich: Die Verantwortlichen in den USA dürften schon angefressen genug darüber sein, dass sie auf die Russen angewiesen sind, wenn es darum geht, Menschen in den Weltraum zu bekommen. Und nun will auch noch China mitmischen.

Objektiv betrachtet sieht es aber anders aus: Stellt endlich mal euer Ego zurück! Wir arbeiten als Menschheit daran, von unserem kleinen Planeten mal ein Stück wegzukommen. Wie großartig wären wohl die Schritte, wenn jeder mit in den Hut wirft, was er kann.

Hier aber erstmal ein Beitrag zur ganzen Sache von ‘Al Jazeera’:

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