Im US-Bundesstaat West Virginia liegt die “National Radio Quiet Zone” (NRQZ). Das ist ein Gebiet einer Größe von über 33.000 Quadratkilometern, in dem alles, was in gewissem Maße elektromagnetisch strahlt, nicht betrieben werden darf. WLAN-Router, Handys usw. sind verboten. In einem älteren Beitrag vom ‘Wired‘ wird davon berichtet, wie einer der Hüter des strahlenfreien Luftraums sich zu einem älteren Ehepaar trianguliert. Die hatten ihrem Hund ein Heizkissen hingelegt, in dem es einen kleinen Defekt gab, der ein elektromagnetisches Feld erzeugte.

Das ganze hat einen ganz praktischen Zweck: Zum einen steht da eine Reihe von sensiblen Radioteleskopen, die möglichst wenig Störstrahlung auffangen sollen. Aber auch verschiedene Langstrecken-Lauscheinrichtungen der US-Geheimdienste sind hier zu finden.

Die Region wird nun zu einem beliebten Siedlungsgebiet für Leute, die meinen, unter Elektrosensibilität zu leiden. Die ‘BBC‘ berichtet beispielsweise von einer Frau, die lange in einem Faradayschen Käfig wohnte, weil die ganzen Funkwellen dazu führten, dass sie ständig rot anlief und ihr Kopf verrückt spielte. Nach dem Umzug kann sie nun endlich aus dem Haus gehen und den Regen genießen. Zwar gibt es trotz zahlreicher Untersuchungen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, warum jemand so extrem auf so schwache Funkereien reagieren sollte, aber vermutlich hat das was mit einer sensiblen Aura oder ungünstigen Sternenkonstellationen bei der Geburt zu tun. ;)

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