Grad mal wieder festgestellt, wie toll Archive.org sein kann. In der WayBackMachine ist tatsächlich noch ein selbstentwickeltes und verschollen geglaubtes Cocktail-Rezept zu finden. Es handelt sich um eine Kopie dieser Domain hier vom 5. Juli 2002. Und ich hatte damals nichtmal so ein peinliches Webseiten-Design wie viele andere…also find ich grad mal so. Aber hier das Wesentliche:

der iceberg ahead ist ein von mir entwickelter cocktail (es war ein montag morgen um vier). im grunde ist er eigentlich besonders gut im sommer zu genießen. aber nicht lange reden – so gehts:

ich finde es am besten, ihn in einem großen burgunderglas anzubieten. wahlweise gehen auch alle gläser. in das glas kommt zu beginn etwas zucker. das kann ruhig weißer sein, weil es kommt drauf an, dass er sich auflöst. der rest des glases wird nun mit crashed ice aufgefüllt. darüber gießt man langsam etwas cacacha (in etwa die menge, die man für einen caipirina gleicher größe nehmen würde). dazu kommt etwa die halbe menge blue curacao. als letztes fügt man etwas zitronensaft dazu. die genaue menge hängt von der konzentration ab. das ganze wird gut verrührt. als dekoration eignet sich wohl etwas rotes oder orangenes. wenn vorhanden tut natürlich eine kleine miniatur der titanic dem namen alle ehre. viel vergnügen damit.

 

Da ja die Fußball-WM der Frauen heute anfing, soll auch darauf hingewiesen sein, dass es nicht für alle eine sportliche Glitzerwelt ist. Die ’11Freunde’ berichtet von den Schwierigkeiten, die der Verein Roter Stern Leipzig so hat, seit dieser nach einem Aufstieg aus der Stadtliga nun ins sächsische Umland fahren muss.

Reisewarnung Ost! Immer häufiger fallen Auswärtsspiele des linken Fußballklubs Roter Stern Leipzig aus. Die gegnerischen Vereine in der sächschischen Provinz fürchten Übergriffe von Neonazis.

 

Ich finde 3D-Drucker ja schon länger eine großartige Sache. Und wie es halt so ist, kommt irgendwann immer jemand daher, und kann noch einen draufsetzen. Der gute Mann heißt Markus Kayser. Er hat einen 3D-Drucker gebaut, der mit Sonnenlicht arbeitet.

Die Steuerung wird über Solarpanele mit Strom versorgt. Eine große Linse bringt die Energie für den Druckprozess. Das gebündelte Licht erzeugt dabei Temperaturen, mit denen Sandkörner zusammengeschmolzen werden können. Mit dem Gerät hat Kayser dann mal in der ägyptischen Wüste Steinschalen und komische Dinge gedruckt.

Markus Kayser – Solar Sinter Project from Markus Kayser on Vimeo.

 

Vor ewigen Jahren war hier die Heimat meines ersten, noch selbst programmierten Blogs. Inzwischen hat sich viel getan, neue Blogs, neuer Kram wie Facebook und so (ja, das gab es irgendwann mal noch nicht). Es folgten einige Blogs zu konkreten Themen. So dies und das geht natürlich weiter. Nebenher brauch ich aber grad mal was, um Verschiedenes ins Netz zu kippen. So Mischung zwischen Müllkippe, Experimentierfeld und was weiß ich. Im Grunde für alles, wofür diese Facebook-Pinnwand nicht genug Raum bietet. Könnt ihr hin und wieder drauf gucken oder es sein lassen. Kein Ziel, kein Plan…mal gucken.

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