Jörg Kachelmann hatte kürzlich auch mal ein Wetter-Extra zur Chemtrails-Verschwörungstheorie gemacht:

Die genannten Spinner reagieren natürlich mit altbewährtem Beißreflex. Und da kommt auch gleich das Geschwurbel rund im HAARP mit rein. Dabei handelt es sich um eine US-Forschungseinrichtung, die mit hochfrequenten Wellen die obere Athmosphäre untersucht. Für die Verschwörungstheoretiker-Szene handelt es sich aber in Wirklichkeit um eine Waffe, mit der Erdbeben und Vulkanausbrüche ausgelöst werden.

wenn ausserdem drecksisrael und die drecksusa mal aufhören würden die ganze welt mit ihrer erbebenscheisse zu bedrohen dann müssten wir auch weniger chemtrailen oder abwehrmassnahmen einleiten.

Und auch Nachtflugverbote gibt es nicht etwa, damit die Leute in der Umgebung von Flughäfen besser schlafen können. Klar, warum sollten jene, die uns alle ganz übel manipulieren, sich mit solchen Kleinigkeiten abgeben. Der hier weiß es genau:

Kachelmann ist Schweizer ist Freimaurer und macht bei der ganzen Propaganda mit weil die Ihm an die Eier gepackt haben. Ich habe selbst gesehen wie Kondensstreifen aussehen und wie Chemtrails versprüht werden. Selbst Nachts wenn es Unbewölkt ist. Was glaubt ihr denn warum es das Nachtflugverbot überall gibt??? Damit die noch mehr Sprühen können.

Und wer die Menschen so arglistig über die Wahrheit von Chemtrails täuscht, wie der Kachelmann, dem ist alles zuzutrauen:

zeigt seinen wahren charakter,wenn er so menschenverachtend denk,hab ich keinen zweifel mehr an der vergewaltigung.das sollte der anwalt seines opfers nutzen,zeigt klar auf,was für ein menschen verachtendes wesen hinter diesem freundlichen und unschuldig wirkendem gesicht sich verbirgt.

Mehr Popcorn! Großes Kino! :D

 

Es gibt in der deutschen Presselandschaft ja so einiges Seltsames. Da seien die typische Agenda oder auch krampfhafte Kritik. Aber es gibt auch grenzenlose Naivität, wie dieses Beispiel aus der ‘Zeit’ zeigt. Jan Roß schafft es tatsächlich, sich in einem Absatz komplett selbst zu disqualifizieren:

Viele haben gefürchtet, dass die Unterstützung der Nato die Gadhafi-Gegner unglaubwürdig machen und zu Lakaien des Westens stempeln würde. Davon kann keine Rede sein. Niemand hat den Libyern ihre Revolution gestohlen. Sie sind (mitsamt dem bisweilen entnervenden Chaos im »Übergangsrat« in Bengasi) Herren ihres eigenen Schicksals geblieben. Wenn sie eines Tages in einem besseren Libyen leben, werden sie sich der fremden Hilfe dankbar erinnern, aber frei von fremder Bevormundung sein.

Letztlich geht es doch nur um “humanitäre Interventionen”. Ein gutes Beispiel dafür, wie man Kriege unter Rot-Grün vor Nichtdenkern rechtfertigt und die NATO zum Friedensbringer macht. Keine Ahnung, ob das Dummheit oder böser Plan ist. Ich befürchte ja Ersteres.

 

Ich bin bekennender Informations-Nerd. Deshalb ist der Speicher meines iPhones auch regelmäßig durch Podcasts überfüllt. Praktisch jeder Zeitraum, in dem ich ohnehin nicht direkt mit anderen Leuten in Kontakt stehe oder mein Denken auf eine Sache konzentrieren muss, wird genutzt, um zuzuhören, was all die aktiven Leute zu ins Netz brabbeln. Auf dem Fahrrad, beim Einkaufen, beim Abwaschen lasse ich mir mehr oder weniger interessante Sachen erzählen. Radio, wie es eigentlich immer sein sollte.

Und da ich ja – wie erwähnt – einen gewissen Raumfahrt-Fetisch habe, ist natürlich “Raumzeit” mein absoluter Favorit. Euch sei hiermit eine dringende Hörempfehlung gegeben. Wenn ihr schon immer wissen wolltet, was der Unterschied zwischen russischem und amerikanischem Wasser ist, wie man an der Erde vorbeifällt, warum es sinnvoll sein kann, Asteroiden anzumalen und natürlich vor allem, wie man denn nun eigentlich Astronaut wird, dann solltet ihr fleißig zuhören. Da werdet ihr nicht dümmer von.

Raumzeit wird moderiert von Tim Pritlove, dem wohl aktivsten deutschen Podcast-Produzenten, und entsteht in einer Kooperation zwischen ESA und DLR.

Raumzeit-Podcast

 

Smartphones gelten ja seit einiger Zeit als “neuartige Rundfunkgeräte”. Der Besitzer ist also – falls man nicht schon für einen Fernseher zahlt – verpflichtet, Rundfunkgebühren zu entrichten. Mit dem so eingesammelten Geld produzieren die öffentlich-rechtlichen Anstalten dann Inhalte, die die Grundversorgung abdecken. Angesichts dessen, wie sich die inhaltliche Ausrichtung der privatwirtschaftlich finanzierten entwickelt, ist dieses Modell ein Segen.

Geht es allerdings nach den Zeitungsverlegern, sollen Smartphone-Besitzer die bereits finanzierten Inhalte auf ihrem Gerät nur möglichst umständlich ansehen können. Einige Verlage haben deshalb eine Klage gegen die Tageschau-App eingereicht. Diese soll möglichst wieder in der Versenkung verschwinden.

Bisher wurde das immer wieder damit begründet, dass in der App zuviel Text ist und nur ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, nicht aber eine öffentlich-rechtliche Presse existieren soll. Die Klage mutete etwas seltsam an, weil in der App ja nichts anderes steht, als auf der Webseite der Tagesschau auch, gegen die die Verlage bisher aber nicht vorgegangen sind.

Es ist daher ausgesprochen nett, dass Dietmar Wolff, Chef des Verleger-Verbandes VZBV nun mal Klartext redet. Es geht ausschließlich darum, dass die Verlage mit Smartphone-Apps nun endlich wieder etwas in der Hand haben, wofür die Nutzer bereit sind, zu zahlen. Daher seien kostenlose Angebote wie die Tagesschau-App “die Killer für ein digitales Geschäftsmodell der Presse”.

Die Verlage sind also jahrelang schlicht unfähig, ein tragfähiges Geschäftsmodell auf Basis des Internets aufzubauen. Das wurde stets auf die angebliche Gratis-Kultur im Netz geschoben – ein Argument, dass in Zeiten, in denen die ersten Blogger und Podcaster sogar von freiwilligen Spenden ihrer Leser und Zuhörer halbwegs leben können, seltsam anmutet.

Und als sich dann endlich mal jemand erbarmte und den Verlagen etwas vorsetzte, mit dem man Geld verdienen kann, stürzen sie sich drauf und fangen an, um sich zu beißen, damit sie es ganz für sich allein haben. Das hat das gleiche Niveau, wie die Forderungen nach dem Leistungsschutzrecht, auf die Mario Sixtus ja schon die treffende Antwort gegeben hat: “Ihr seid ohne Einladung auf diese Party gekommen. Das ist okay, ihr könnt gerne ein wenig mitfeiern. Prost! Aber wisst ihr, was gar nicht geht? Dass ihr jetzt von den anderen Gästen hier Geld kassieren wollt.

 

Soll die Politik Facebook-Partys verbieten? “Schwachsinn”, sagt die Piratenpartei. Und sie ist nicht allein.

Schreibt der ‘Tagesspiegel‘. Und Recht hat er. Was soll das denn auch? Genauso blödsinnig wie ein Verbot von Hauswand-Fotos.

„In Berlin haben wir dieses Phänomen nicht“, sagte Nicola Rothermel-Paris, Sprecherin von Innensenator Ehrhart Körting (SPD)

Ach nee. Wozu auch? Wenn einem hier langweilig ist, weiß man doch, wo man nicht alleine ist. Aber in Schleswig-Holstein gibt es halt keine Admiralsbrücke oder so. Meine Güte…wie wärs denn mal mit ein bisschen nachdenken. Aber verbieten fetzt ja immer erstmal. Klappt ja auch immer super. Müsste nur mal jemand langsam auch Filesharing verbieten z.B. … m(

 

Da ja die Fußball-WM der Frauen heute anfing, soll auch darauf hingewiesen sein, dass es nicht für alle eine sportliche Glitzerwelt ist. Die ’11Freunde’ berichtet von den Schwierigkeiten, die der Verein Roter Stern Leipzig so hat, seit dieser nach einem Aufstieg aus der Stadtliga nun ins sächsische Umland fahren muss.

Reisewarnung Ost! Immer häufiger fallen Auswärtsspiele des linken Fußballklubs Roter Stern Leipzig aus. Die gegnerischen Vereine in der sächschischen Provinz fürchten Übergriffe von Neonazis.

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