Leute, ich hab Dinge getan, die ich eigentlich nicht tun wollte. Die ich nicht mag, für gefährlich halte und die der Grund dafür sind, warum so manche Diskussion im Netz nicht so läuft, wie sie laufen sollte. Ich könnte jetzt sagen, ich habe mich zunehmend mit dem allgemeinen Grundrauschen mittreiben lassen, nicht über mein Handeln reflektiert. Vielleicht, weil ich in letzter Zeit viel um die Ohren hatte und etwas kaputt war. Aber das können keine Ausreden sein, die mich von meiner Verantwortung anderen gegenüber entbinden. Continue reading »

 

An dieser Stelle ein kleiner Neujahrsgruß mit tollen Bildern und Botschaften der ISS-Besatzungen. Ich wünsche allen ein erfolgreiches Post-Apocalypse-Jahr! ;)

Further Up Yonder from Giacomo Sardelli on Vimeo.

Es war ja in der letzten Zeit hier etwas sehr ruhig. Das lag vor allem daran, dass ich viel mit einem neuen Projekt beschäftigt bin: Dem Lightning Garden. Dabei handelt es sich um einen Garten, den wir neu erworben haben, und dessen Gestaltung wir mit Blog und Podcast begleiten. Da könnt ihr gern mal reinsehen oder -hören. Da geht es nach und nach so richtig in die Praxis. ;) Aber hier geht’s sonst natürlich auch wieder weiter…denn es gibt noch genug Spannendes in der großen weiten Welt und sicherlich an einigen Punkten auch Überschneidungen.

 

Ich habe das große Glück, in der kommenden Woche zum Space-Tweetup der DLR und der ESA eingeladen zu sein. Die beiden Organisationen holen dabei für einen ganzen Tag 50 ihrer Twitter-Connections auf die Internationale Luftfahrt-Ausstellung (ILA) in Schönefeld. Und da gibt es dann geballtes Programm, mit allem, was man sich als Wissenschafts- und speziell Raumfahrt-Fanboy nur so vorstellen kann (und, wie heut zu erfahren war, auch passende Hoodies ;) ):

  • ‘Meet the astronauts’: Treffen mit europäischen Astronauten
  • ‘Meet the scientists’: exklusive Gespräche mit Wissenschaftlern von DLR und ESA
  • Besichtigung des Space Pavillon: Europäische Raumfahrt erleben, unter anderem die ‘Erdbeobachtungsinsel’ und das ‘Robomobil’
  • Besichtigung des DLR-Standes: Luft- und Raumfahrtforschung zum Anfassen
  • Besichtigung der DLR-Forschungsflugzeuge
  • Treffen mit den Social Media-Teams von DLR und ESA sowie anderen europäischen “Spacetweeps”
  • Kurzvorträge von und Fragerunden mit Wissenschaftlern und Projektmanagern von DLR und ESA

Ich freu mich natürlich wie Bolle und werde den Anlass natürlich nutzen, um möglichst viel Stoff zu sammeln, den es dann hier zu lesen gibt. Live wird es dann am 14. September natürlich auch Einiges über meinen Twitter-Account zu lesen geben.

 

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hat bekannt gegeben, sein Demonstrationskraftwerk mit einem Verfahren zur Kohlendioxidabscheidung (CCS) doch nicht zu bauen. Ich begrüße das. Und ich gratuliere all den Brandenburgern und darüber hinaus, die dagegen Widerstand geleistet haben. Dazu kurz meine Beweggründe, die ich natürlich gern zur Diskussion stelle.

Das erste Mal fiel mir der Begriff CCS auf, als Vattenfall damit Werbung machte, in meiner einstigen Heimat, der Niederlausitz, ein CO2-freies Kohlekraftwerk bauen zu wollen. Jeder, der auch nur einen Ansatz davon versteht, wie das mit der Strom-Erzeugung aus fossilen Brennstoffen funktioniert, sollte an dieser Stelle hellhörig werden. Ein Kohlekraftwerk, wo hinten nicht CO2 rausfällt, geht natürlich nicht. Sie wollten es halt nur nicht mehr in die Luft pusten, sondern hochgradig in Wasser gelöst, tief unter die Erde verpressen. Es ist also nicht einfach nicht da, sondern nur woanders. Continue reading »

 

Grad mal wieder festgestellt, wie toll Archive.org sein kann. In der WayBackMachine ist tatsächlich noch ein selbstentwickeltes und verschollen geglaubtes Cocktail-Rezept zu finden. Es handelt sich um eine Kopie dieser Domain hier vom 5. Juli 2002. Und ich hatte damals nichtmal so ein peinliches Webseiten-Design wie viele andere…also find ich grad mal so. Aber hier das Wesentliche:

der iceberg ahead ist ein von mir entwickelter cocktail (es war ein montag morgen um vier). im grunde ist er eigentlich besonders gut im sommer zu genießen. aber nicht lange reden – so gehts:

ich finde es am besten, ihn in einem großen burgunderglas anzubieten. wahlweise gehen auch alle gläser. in das glas kommt zu beginn etwas zucker. das kann ruhig weißer sein, weil es kommt drauf an, dass er sich auflöst. der rest des glases wird nun mit crashed ice aufgefüllt. darüber gießt man langsam etwas cacacha (in etwa die menge, die man für einen caipirina gleicher größe nehmen würde). dazu kommt etwa die halbe menge blue curacao. als letztes fügt man etwas zitronensaft dazu. die genaue menge hängt von der konzentration ab. das ganze wird gut verrührt. als dekoration eignet sich wohl etwas rotes oder orangenes. wenn vorhanden tut natürlich eine kleine miniatur der titanic dem namen alle ehre. viel vergnügen damit.

 

Vor ewigen Jahren war hier die Heimat meines ersten, noch selbst programmierten Blogs. Inzwischen hat sich viel getan, neue Blogs, neuer Kram wie Facebook und so (ja, das gab es irgendwann mal noch nicht). Es folgten einige Blogs zu konkreten Themen. So dies und das geht natürlich weiter. Nebenher brauch ich aber grad mal was, um Verschiedenes ins Netz zu kippen. So Mischung zwischen Müllkippe, Experimentierfeld und was weiß ich. Im Grunde für alles, wofür diese Facebook-Pinnwand nicht genug Raum bietet. Könnt ihr hin und wieder drauf gucken oder es sein lassen. Kein Ziel, kein Plan…mal gucken.

© 2011 hedrik.de Suffusion theme by Sayontan Sinha